Nein, Bewegung und Politik, das hat nichts mit der körperlichen Bewegung zu tun, sondern viel mehr mit der Bewegung in den Köpfen der Menschen. Wobei diese Menschen sich auch immer wieder in Bewegung gesetzt haben, um ein politisches System zu ändern. Auf Protestmärschen und Aktionen fanden Bewegung und Politik zusammen. Bewegungen haben Politik gemacht, da sie manchmal selbst die großen Politiker in Bedrängnis brachten - und sich schließlich mit ihren Forderungen durchsetzten.
Es gab schon Bewegungen von positiver wie negativer Art, radikale und friedliche. Immer jedoch wollten diese Bewegungen Veränderungen in der Politik herbei führen.
Vielleicht das bekannteste Beispiel für Bewegung und Politik ist die Menschenrechtsbewegung in den Vereinigten Staaten gewesen, welche über Jahrzehnte vom frühen 20. Jahrhundert an für Gleichheit kämpfte. Ihren Höhepunkt erreichte diese Bewegung durch Personen wie Malcolm X und vor allen Dingen Martin Luther King. Er schaffte es bis nach Washington vorzudringen, um dort auf die Misstände aufmerksam zu machen, welche in den USA herrschten.
Martin Luther King wurde ermordet, doch die Bewegung hielt das nicht auf. Heute sind die Farbigen in den USA zumindest vor dem Gesetz gleichberechtigt, auch wenn es immer noch Misstände gibt.
Eine Bewegung gegen die Politik gab es auch in Südafrika. Angeführt wurde diese von Nelson Mandela, der dafür jahrelang auf Robben Island inhaftiert war. Gegen die Apartheit wurde hier gekämpft - dagegen, dass die Weißen Vorrechte gegenüber der einheimischen farbigen Bevölkerung hatte und diese unterdrückte.
Doch Bewegung und Politik - diese Konstellation gibt es auch in Deutschland. Radikal wurde sie in den 60er Jahren, als die Studentenbewegung auf die Straßen ging, um gegen die alten Politiker, welche aus der Nazi-Generation hervor gegangen waren, zu protestieren. Benno Ohnesorg und Rudi Dutschke kamen bei solchen Aktionen ums Leben - und mit der RAF bildete sich eine radikale Splittergruppe der Bewegung, die in Deutschland für Angst und Schrecken sorgte.
Dass es auch anders geht, bewies die Umweltbewegung der 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Sie protestierten gegen Atomkraftwerke und Umweltverschmutzung, gegen Walfang und Schildkrötensuppe - und schafften es tatsächlich einen Blick für den Schutz der Natur in den Polikern zu wecken ohne dabei radikal zu werden.
Politik bedeutet also keineswegs den ganzen Tag nur Akten zu stemmen und Schreiben aufzusetzen. Sehr häufig bleibt der Aktenschrank geschlossen und es wird an den jeweiligen Fronten mitgekämpft. Sei es bei Verhandlungen, Benefizveranstaltungen oder das Halten einer Rede.
Politiker und andere wichtige Herrschaften sind ohne Akten- oder Businesskoffer in der Regel nur selten zu sehen. Der Aktenkoffer spielt jedoch in der Politik eine ebenso große Rolle, wie im allgemeinen, geschäftlichen Alltag. In jedem Fall sollte er sich durch ein attraktives, stylishes Design und ein Höchstmaß an Funktionalität auszeichnen. Darüber hinaus müssen freilich auch das Eigengewicht des Koffers und die Handlichkeit höchsten Anforderungen entsprechen.